Algiers: The Underside Of Power

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Die Platte in drei Sätzen: Algiers – The Underside Of Power

Algiers zeigten sich bereits auf ihrem vor zwei Jahren erschienenen Debüt als kritische Agitatoren mit wachen Augen, die es verstehen, ihre Anliegen nicht als stumpfe Parolen zu formulieren. Auch das zweite Album „The Underside Of Power“ lässt sich als Akt des Widerstands verstehen: Wir dürfen teilhaben am Uneinverstandensein mit den Bedingungen da draußen in der Welt – und da Lee Tesche, Ryan Mahan, Matt Ton und Sänger Franklin James Fisher noch immer verteilt in London, Atlanta und New York leben, erfahren sie in ihren Alltagen sehr viel Unterschiedliches, was das Unwohlsein in ihnen weckt. Algiers haben mit „The Underside Of Power“ ein wütendes, ein kämpferisches Album geschaffen; zwischen Postpunk, Industrial und Northern Soul schieben sie Gospel-Punk-Akkorde und psychedelische Noten unter, blasen das Ding mit Industrial-Elementen auf, lassen Soundtrack-Suspense durchschimmern, schielen dabei auf den Rap-Sound ihrer Heimatstädte und lassen es dann andere als Dystopian-Soul bezeichnen.

Tracklist:

01. Walk Like A Panther
02. Cry Of The Martyrs
03. The Underside Of Power
04. Death March
05. A Murmur. A Sign.
06. Mme Rieux
07. Cleveland
08. Animals
09. Plague Years
10. Hymn For An Average Man
11. Bury Me Standing
12. The Cycle / The Spiral: Time To Go Down Slowly

Algiers: The Underside Of Power
Vö: 23.06.2017 / Matador, Beggars, Indigo

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