Automatic: Signal

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Automatic kündigen mit neuer Single „Too Much Money“ ihr Debütalbum „Signal“ an

Das in Los Angeles beheimatete Trio Automatic präseniert mit „Too Much Money“ seine nächste Single – und kündigt die Veröffentlichung ihres Debütalbums „Signal“ für Ende September an. Zudem gehen Izzy Glaudini (Synths, Vocals), Lola Dompé (Drums, Vocals) und Halle Saxon (Bass, Vocals) auf Europatournee, bei der sie Ende Oktober auch in Hamburg und Berlin gastieren.

Lola wurde in einen Punk-Haushalt hineingeboren (ihr Vater ist Kevin Haskins, der Schlagzeuger von Bauhaus) und trat ihrer ersten Band, dem Art-Rock-Outfit Blackblack, bei, als sie gerade 13 Jahre alt war. Halle und Izzy trafen sich in lokalen Bands im Nordosten von L.A.; Izzy war Gitarristin und Sängerin, und Halle steckte ihren Fretless-Bass gerne in einen Gitarrenverstärker. Unbeeindruckt von der maskulinen Energie der lokalen Szene und der Rockmusik im Radio – „pumped out like plastic bottles into the ocean“ – tauschte Izzy die Gitarre in einen Synth und schloss sich 2017 mit Halle und Lola zusammen. Sie nannten sich „Automatic“, nach einem Song der Go-Go’s – der einzigen (!) rein weiblichen Band, die je ein gesamtes Album geschrieben und aufgenommen hat, das in den USA Platz 1 der Charts erreichte.

Automatics gitarrenloses Setup schien zunächst eine Leerstelle im Sound zu hinterlassen, doch ihr Zusammenspiel gab ihnen Kraft und so nahmen sie ihren Platz in der Szene ein. Empowerment im besten Sinne. Sie verfeinerten ihren Sound und verbanden, informiert von Neu! und Suicide, ihre Vorliebe für Dub-Reggae, Motorik-Rhythmen und knorrige Synthesizer mit ihrem filmisch geprägten Popverständnis. In Zusammenarbeit mit dem Toningenieur und Produzenten Joo Joooo Ashworth (FROTH) begannen sie, ihre GarageBand-Demos auszuarbeiten und ihr Debütalbum zu formen.

Ihre erste Single „Calling It“ fängt das Gefühl ein, in einem uferlosen Raum zu treiben, alles zu zerreißen und neu zu beginnen. Anderswo auf „Signal“ sprechen Songs direkt aus der Erfahrungen der Bandmitglieder: „Humanoid“ und „Too Much Money“ etwa sind Reflektionen über Langeweile, Unglück und die enttäuschende Falschheit von Social-Media-Personae, während es bei beim Titelstück „Signal“ darum geht, „in der Plackerei eines beschissenen Lebens/Jobs gefangen zu sein und zu erkennen, dass dich außer dir selbst niemand davor retten wird.“ Ein schockierender Nahtod-Unfall in ihrer Wohnung inspirierte Izzy zum Schreiben von „Electrocution“ – eine Erfahrung, auf die das Cover-Packshot anspielt, das einen Schalter auf rotem Hintergrund zeigt.

Der rote Faden, der „Signals“ durchzieht, ist das Gefühl von Angst und Entfremdung, womöglich eine der prägenden Erfahrung des frühen 21. Jahrhunderts überhaupt: das Gefühl, am Rand der Welt zu stehen. Oder wie Automatic es ausdrücken: „Die Welt ist so am Arsch. Keine Ahnung, wie ein Musiker sagen könnte: ‚Das ist alles toll.'“

Tracklist

01. Too Much Money
02. Calling It
03. Suicide In Texas
04. I Love You, Fine
05. Highway
06. Signal
07. Humanoid
08. Damage
09. Electrocution
10. Champagne
11. Strange Conversations

Automatic: Signal
Vö: 27.09.2019 / Stones Throw, PIAS

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