Cold In Berlin kündigen mit der neuen Single „Hangman’s Daughter“ ihr fünftes Album „Wounds“ an

Am 7. November erscheint mit „Wounds“ das neue Album von Cold In Berlin – sechs Jahre nach ihrer letzten Veröffentlichung. Es ist das fünfte Werk der Londoner Formation um Maya Berlin (Gesang), Adam Richardson (Gitarre), Lawrence Wakefield (Bass) und Alex Howson (Drums): ein wuchtiger Mix aus Doom, Postpunk und krautrockartigen Rhythmen, der die Band in neue klangliche Sphären führt. Die erste Single „Hangman’s Daughter“ ist ab sofort erhältlich.

Sängerin Maya beschreibt das Album als Sammlung von Songs über die Narben des Lebens – darüber, wie Menschen mit Verlust, Schmerz und Überleben umgehen. „Es ist eine seltsame Feier jener prägenden Wunden, die wir alle tragen. Nach dem Feuer kommt das Leben“, sagt sie.

Aufgenommen wurde „Wounds“ im walisischen Foel Studio, wo schon Bands wie Hawkwind oder Electric Wizard gearbeitet haben. Gitarrist Adam Richardson beschreibt die Atmosphäre: „Wir haben tief in einem Tal aufgenommen, an nebligen Tagen und unter Sternschnuppen in der Nacht. Diese Landschaft hat sich direkt in die Musik eingeschrieben.“ Die Produktion experimentiert mit neuen Texturen: Bow Church, eine feste Größe der Berliner Dark-Electronic-Szene, steuerte vielschichtige Synthesizer-Arrangements bei. Die Songs bewegen sich damit zwischen ätherischer Pop-Sensibilität à la Kate Bush und der Motorik von Neu!.

„Hangman’s Daughter“ beginnt mit einer treibenden Techno-Bassline, bricht dann auf in Gitarrenwände, mächtige Refrains und Mayas eindringliche Erzählstimme. Inhaltlich geht es um unerwiderte Liebe – und um die Frage, wie Frauen in einer Gesellschaft überleben können, in der Besitzansprüche lebensgefährlich werden. Das begleitende Video unterstreicht die düstere Intensität des Songs.

Tracklist

01. Hangman’s Daughter
02. 12 Crosses
03. Messiah Crawling
04. They Reign
05. The Stranger
06. We Fall
07. The Body
08. I Will Wait
09. Wicked Wounds

Cold In Berlin: Wounds
Vö: 07.11.2025 / New Heavy Sounds