DMA’s kündigen ihr neues, selbstbetiteltes Album an und teilen Single „Heatin Park“

Mit einem selbstbewussten Schritt in ihre nächste Phase melden sich DMA’s zurück: Am 7. August erscheint ihr fünftes, selbstbetiteltes Studioalbum. Der Titel ist programmatisch gewählt – eine Momentaufnahme der Band, die sich nicht länger neu erfinden muss, sondern ihren Kern freilegt. Als weiteren Vorboten nach dem bereits erschienenen „My Baby’s Place“ schicken sie die Single „Heatin Park“ ins Rennen, begleitet von einem Video, das zwischen Großbritannien und Melbourne entstanden ist.

Der Track selbst trägt die Spuren seiner Entstehung hörbar in sich: Ursprünglich als unfertige Skizze abgelegt, wurde „Heatin Park“ im Studio neu zusammengesetzt – und genau aus diesem Zusammenprall entsteht seine Dringlichkeit. Gitarrist Matt Mason beschreibt sinngemäß, dass gerade die Reibung zwischen Altmaterial und neuem Ansatz diese fast ungezähmte Energie freisetzt. Klanglich trifft schwebender, leicht entrückter Gitarrenlärm – irgendwo zwischen Britpop-Hymne und Shoegaze-Anleihen – auf die typische Eingängigkeit der Band.

Das Album erweitert diesen Ansatz: Die Songs bleiben unmittelbar und emotional zugänglich, doch im Detail wird experimentiert. Statt glatter Perfektion setzt das Trio auf Authentizität, auf Ecken, die stehen bleiben dürfen. Produziert wurde größtenteils in Eigenregie, mit Unterstützung des Produzenten Lach Bostock sowie Beiträgen von Jimi Somewhere und Styalz Fuego. Die Sessions verteilten sich zwischen dem bandeigenen Studio in Sydney und Aufnahmen in Los Angeles – ein Setup, das die Balance zwischen DIY-Geist und internationalem Sounddesign spiegelt.

Inhaltlich und klanglich knüpfen DMA’S an ihre bisherige Entwicklung an, ohne sich darauf auszuruhen. Nach Alben wie „Hills End“, „For Now“, „The Glow“ und „How Many Dreams?“ wirkt das neue Material wie eine Verdichtung ihrer Identität. „Heatin Park“ zeigt bereits, wohin die Reise geht: zurück zur Wucht ihrer Live-DNA, aber mit einem Gespür für Atmosphäre, das ihre Songs größer klingen lässt als je zuvor.

Tracklist

01. El Alamein
02. My Baby’s Place
03. Hurracane
04. Killing Time
05. Heatin Park
06. Emailz
07. One & Only
08. Dancing Luck
09. Concrete
10. Windows
11. Distance