Foals: Exits

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Foals lassen mit „Exits“ den ersten Song aus ihrem kommenden Album hören

Foals haben bereits vor einigen Wochen ihre Rückkehr und die Veröffentlichung eines Doppelalbums mit dem Titel „Everything Not Saved Will Be Lost“ angekündigt. Der erste Teil des Werks erscheint Anfang März, jetzt gibt es mit dem Track „Exits“ die erste Single aus dem fünften Studioalbum der Briten zu hören. Im Mai und Juni kommen Foals auch nach Deutschland – am 20. Mai nach Berlin ins Huxleys und am 5. Juni in die Große Freiheit nach Hamburg – gefolgt von einem Auftritt beim diesjährigen „Rock am Ring“ und „Rock im Park“.

„Exits“ feierte am Montagabend Welt-Premiere in der Sendung von Annie Mac bei BBC Radio 1 und ist jetzt erhältlich, begleitet vom offiziellen Musikvideo, das ihr unten seht. Regie bei dem bildgewaltigen Vintage-Spionagethriller (der zugleich diverse Verweise auf die stürmische Brexit-Debatte im britischen Unterhaus bereithält) führte Albert Moya. In dem Song beschwört Yannis Philippakis das Bild einer desorientierenden Welt durch eine hochgradig ansteckende Gesangsmelodie herauf – eine frische Hymne für das beeindruckende Arsenal von Foals und zugleich eine bedrohliche Vorahnung.

„Es gibt eine bestimmte Vorstellung davon, dass die Welt nicht mehr bewohnbar ist, wie sie es einmal war“, sagt der Frontmann dazu. „Eine Art gefährlicher Mangel an Vorhersehbarkeit und ein Gefühl, von der schieren Dimension der Probleme überwältigt zu sein, denen wir gegenüberstehen. Was ist die Reaktion? Und was ist der Sinn irgendeiner Reaktion, die ein Einzelner zeigen kann?“

„Exits“ zeigt auf, was thematisch von „Everything Not Saved Will Be Lost“ zu erwarten ist. Der Titel ist eine Warnung, dass alles – vom kleinsten, flüchtigsten Moment der Inspiration bis hin zur biologischen Vielfalt des Planeten – in Gefahr ist, unumkehrbar ausgelöscht zu werden. Es ist ein Thema, das sich durch das Material des Albums zieht, während Foals die öffentlichen Neurosen spiegeln, die durch unser aktuelles kulturelles Klima provoziert werden. Paranoia vor staatlicher Überwachung? Furcht vor dem Klimakollaps? Ein überwältigendes Gefühl der Angst? Die apokalyptischen Songs handeln von all dem.

Eng miteinander verbunden und doch jeweils von einer eigenen Persönlichkeit bewohnt, beinhalten die beiden Werke die überzeugendsten, ambitioniertesten, geschlossensten Kreationen, die Foals – komplettiert durch Jimmy Smith (Gitarre), Jack Bevan (Drums) und Edwin Congreave (Tasteninstrumente), Bassist und Gründungsmitglied Walter Gervers schied 2017 im Guten aus der Band aus – jemals hervorgebracht haben. Begierig darauf, die traditionellen Popsong-Strukturen zu durchbrechen, an die sich zunehmend gebunden fühlten, widersetzen sich die 20 Tracks jeglichen Erwartungshaltungen. Es gibt forschende, progressive Tracks, die gelegentlich die 10-Minuten-Marke durchbrechen und sich an atmosphärische Übergänge reihen, die die Musik zu einem Erlebnis machen statt nur einer Sammlung von Songs. Und ja: auch die bekannte Fähigkeit der Band, unerbittliche Grooves von strahlender Kraft zu erzeugen, erreicht neue Höhen.

Tracklist:

01. Moonlight
02. Exits
03. White Onions
04. In Degrees
05. Syrups
06. On The Luna
07. Cafe D’Athens
08. Surf (Pt.1)
09. Sunday
10. I’m Done With The World (And It’s Done With Me)

Foals: Everything Not Saved Will Be Lost (Part I)
Vö: 08.03.2019 / Transgressive Records, Warner

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