Fresh Pop: Maiorano

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Folk und Synthesizer mit einer rauen Stimme: Des Berliner Psych-Trio Maiorano stellt seine neue Single „Golden Rags“ vor

Maiorano sind seit ihrer ersten Veröffentlichung als Rock’n’Roll-Garage-Orchester gereift. Mit ihrem neuen Werk haben die Italo-Berliner sich als versierte Songwriter und Musiker neu aufgestellt und vereinen warmherzige Melodien und groovige Beats mit einem Bewusstsein für die sozialen Probleme unserer Zeit. In unserer Reihe „Fresh Pop“ stellen wir euch Maiorano vor.

Italienische Soundtracks der 70er und 80er Jahre und moderner Garagen-Pop sind bei Maiorano ebenso rauszuhören wie klassische Soul-Musik. Diese Band von Exil-Italienern ist fleißig, leidenschaftlich und hungrig nach Erfolg – und spielt mit dem gleichen Biss wie ihre musikalischen Vorbilder.

Nach einem Jahr Funkstille melden sich die Italo-Berliner Maiorano zurück auf die Bühne und in unser Leben, bis an die Zähne bewaffnet mit den Songs, die sie im „Big Snuff Studio“ in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Nene Baratto für ihr neues Album geschrieben haben. Die erste Singleauskopplung ist „Golden Rags“ – eine verträumte Chimäre aus Folk und Synthesizer mit einer rauen Stimme. Dem Stück hört man die Liebe für die 50s und eine Obsession für Synthesizer an. Frontmann Alex singt aus eigener Erfahrung, basierend auf einer wahren Geschichte, und liefert ein Stück, das tragikomisch, gleichzeitig lustig und traurig sowie tanzbar und sanft ist. Der Dreh eines Videoclips mit dem Künstler Victor Puigcerver war das Tüpfelchen auf dem „i“, der eine bizarre Situation Fellini-eske Situation im Garten eines Hauses außerhalb Berlins inszenierte.

Alex Maiorano erzählt dazu: „Golden Rags“ wurde auf dem Rücksitz eines Vans geschrieben, als wir auf Tournee die Ostküste Australiens entlang ratterten, und entstand, während ich eine Melodie im Stil der 50er Jahre aus dem Ärmel schüttelte, die mich in meine Kindheit zurückversetzte und mich an Geschichten erinnerte, die ich damals über Intrigenheiraten hörte. Zurück in Berlin vertieften Nicola und ich uns in den Sound italienischer Film-Soundtracks, was uns dazu veranlasste, den Synthesizer einzubringen, der dem Refrain seine Wiegenlied-Qualität verleiht.“

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