Fresh Pop: The Bad Tones

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The Bad Tones: Lettlands nächste Indiehoffnung

Edvards Broders, Kalvis Sležis, Rūdolfs Ozols und Alberts Levics – das sind die vier jungen Letten, die hinter der Band The Bad Tones stecken, die wir euch heute in unserer Reihe „Fresh Pop“ vorstellen wollen. Auf ihrem Anfang Juli erscheinenden Debütalbum „Is It Good Enough?“ überzeugt das Quartett mit psychedelischem Rock, der sich durch verträumte Gitarren und komplexe Arrangements auszeichnet.

Alle vier Mitglieder waren von Anfang an in die Musikszene Rigas verwoben und spielten in verschiedenen Bands, bevor sie The Bad Tones gründeten. In diesem Ensemble haben sie ihren einzigartigen Sound gefunden, indem sie Fähigkeiten aus klassischem Rock und Blues mit dem Songwriting-Ansatz moderner, unabhängiger Musik kombiniert haben. Zuvor bekannt unter dem Namen The Pink Elephant, haben sie zwei Alben veröffentlicht – „Mellowing“ und „Cassette Concert“. Als The Bad Tones veröffentlichten sie bisher lediglich eine EP, „Bad Tunes“ in 2018.

Anfang Juli dieses Jahres folgt ihr erstes Album als The Bad Tones, „Is it good enough?“. Je nach musikalischer Sozialisierung denken die einen bei dem darauf entfalteten Sound vielleicht an Pink Floyd, die anderen an Tame Impala („She’s Leaving“ oder auch „Moon Song“). „Soon I’ll Be Gone“ und „My Dear“ erinnern hingegen an wunderschöne Fleet Foxes-Momente. Vielseitige, musikalisch höchst versiert und clever arrangierte Lieder wie „Over Me“ und „Holy Police“ beweisen, dass The Bad Tones bei allen großen Referenzen ihren ganz eigenen Weg einschlagen wollen und dazu auch die Fähigkeiten mitbringen.

Seit geraumer Zeit befindet sich die eine Hälfte der Band interessanterweise in den Niederlanden: Kopf der Band, Edvards Broders, und Bassist Alberts Levics hat es zur Ausbildung nach Den Haag verschlagen. Songwriting und Proben finden derweil über den digitalen Weg sowie bei regelmäßigen Treffen in der lettischen Hauptstadt statt.

„For most of us, being away from home has been a big influence“ so Edvards Broders. Und zu der Frage nach den größten Inspirationen: „Love, loneliness and dreams.“ Die Zeit fernab der Heimat, die als Hindernis für eine Band erscheint, brachte nebst Einsamkeit also auch Inspiration und Antrieb, um die Erfahrungen musikalisch zu verarbeiten. Dies ist dem Quartett hervorragen gelungen.

Tracklist:

01. U-u-u
02. Over Me
03. Soon I’ll Be Gone
04. Moon Song
05. My Dear
06. Holy Police
07. Coffee
08. Winters Tale
09. Starry Night
10. I Thought
11. She’s Leaving
12. Saullekts
13. Elevator Music

The Bad Tones: Is It Good Enough?
Vö: 01.07.2019 / State51

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