Gurriers veröffentlichen „Nothing Happens Twice“ aus dem neuen Album „Nobody’s Coming To Save You“
Gurriers legen mit „Nothing Happens Twice“ ihre dritte Vorabsingle zum kommenden zweiten Album „Nobody’s Coming To Save You“ vor. Die Platte erscheint am 25. September und folgt auf die bereits veröffentlichten Songs „Party Lines“ und den Titeltrack. Mit der neuen Single verschärft das Quintett seinen ohnehin intensiven Sound und verbindet druckvolle Gitarren mit einer zunehmend düsteren Atmosphäre.
„Nobody’s Coming To Save You“ wurde in Donegal und London aufgenommen und von Mark Bowen von Idles sowie Loren Humphrey produziert. Nach den ersten beiden Singles deutet nun auch „Nothing Happens Twice“ auf ein Album hin, das den gesellschaftlichen und politischen Frust der Gurriers nicht nur lauter, sondern auch deutlich bissiger und experimentierfreudiger verarbeitet.
Inhaltlich nimmt sich „Nothing Happens Twice“ die Absurditäten einer Gegenwart vor, in der politische Stillstände, digitale Vereinsamung und die zunehmende Präsenz künstlicher Identitäten ineinandergreifen. Ausgangspunkt ist dabei Samuel Becketts „Warten auf Godot“, dessen Grundidee des endlosen Wartens auf eine Veränderung die Band in die Gegenwart überträgt. Hinzu kommt die sogenannte „Dead Internet Theory“, nach der ein immer größerer Teil der Kommunikation im Netz nicht mehr von Menschen, sondern von automatisierten Accounts bestimmt wird.
Aus dieser Verbindung entsteht kein schwerfälliger Kommentar, sondern ein bewusst überspitzter Blick auf eine Welt, in der scheinbar ständig Kommunikation stattfindet und trotzdem immer weniger passiert. Die Musik treibt diesen Widerspruch mit fiebriger Intensität voran: schneidende Gitarren, ein rastloser Rhythmus und der zunehmend aufgeladene Gesang von Dan Hoff machen aus der digitalen Orientierungslosigkeit einen körperlich spürbaren Zustand.
Das begleitende Video stammt von Thomas James, der bereits für Künstler wie Kneecap, Young Fathers und Bring Me The Horizon gearbeitet hat. Damit erweitert die Band die düstere und zugleich groteske Perspektive des Songs um eine visuelle Ebene.
Tracklist
01. Nobody’s Coming To Save You
02. Party Lines
03. Shades
04. Pins
05. Today Is Not Enough
06. Drones
07. Nothing Happens Twice
08. Waiting For Fisher
09. I Wish I Was
10. Crybaby
Gurriers: Nobody’s Coming To Save You
Vö: 25.09.2026 / PIAS
