Nastyjoe teilen das Video zum Titeltrack ihres neuen Albums „The House“
Nastyjoe treten aus dem Untergrund ins Rampenlicht und bündeln ihre bisherigen Erfahrungen nun erstmals auf Albumlänge. Mit der neuen Single „The House“ gibt das französische Quartett einen programmatischen Einblick in sein gleichnamiges Debütalbum, das am Freitag erschienen ist.
Musikalisch bewegt sich „The House“ zwischen kantigem Indie und dringlichem Postpnk. Treibende Rhythmen, klare Gitarrenlinien und ein spürbarer 90s-Referenzraum sorgen für eine direkte, ungefilterte Energie, die man vor allem von ihren intensiven Live-Shows kennt. Der Song wirkt bewusst reduziert, baut aber eine starke emotionale Spannung auf, die sich langsam festsetzt.
Inhaltlich fungiert „The House“ als Schlüssel zum Album: Das Haus steht hier sinnbildlich für einen inneren Raum, in dem Erinnerungen, Ängste und Identitätsfragen aufeinandertreffen. Jeder Song wirkt wie ein weiteres Zimmer, das betreten wird – mal vertraut, mal verstörend, oft widersprüchlich. Es geht um das Erwachsenwerden, um Selbstkonfrontation und um das Akzeptieren von Brüchen, wenn Sicherheiten wegbrechen.
Das Album „The House“, aufgenommen und gemischt von Baptiste Leroy, übersetzt diese Themen in einen Sound, der zugleich roh und reflektiert ist. Die Songs kippen immer wieder zwischen Klarheit und Verzerrung, zwischen greifbarer Realität und fast surrealen Momenten. Fragilität wird hier nicht versteckt, sondern in Stärke verwandelt.
Tracklist
01. Strange Place
02. The House
03. Dog’s Breakfast
04. Worried For You
05. Hole In The Picture
06. Wire
07. Thing’s Unsaid, Pt I
08. Thing’s Unsaid, Pt II
09. Blood In The Back
10. Cold Outside
Nastyjoe: The House
Vö: 16.01.2026 / M2L Music, A Tant Rêver Du Roi
