Rausgehen! (Woche 09/2019)

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Rausgehen! Der Veranstaltungstipp für die Region Mannheim, Heidelberg & Umgebung

Zusätzlich zu unserem Kalender geben wir ab sofort Veranstaltungstipps für die kommende Woche an euch weiter. Wir erzählen euch, wo ihr uns ganz sicher antreffen könnt, wo man unbedingt dabei gewesen sein muss und verlosen auch mal ein paar Eintrittskarten.

Montag, 04.03.2019: Boy Harsher – Live @ Karlstorbahnhof, Heidelberg

Boy Harsher sorgen für den kaputten Soundtrack einer dystopischen Realität. Im Rahmen einer „Pre-Show“ für das diesjährige Queer-Festival kann man sich am Montag, den 4. März, im Heidelberger Karlstorbahnhof ein Bild davon machen, wie das Duo aus Northampton, Massachusetts intensive und fesselnde Klangwelten erschafft. Einlass ist ab 20 Uhr, der Eintritt beträgt 18 Euro an der Abendkasse. Support: Kontravoid.

Augustus Muller entwickelt den Unterbau der Tracks von Boy Harsher aus präzisen, kraftvollen Beats und sägende Synthies, während Jae Matthews dazu wahlweise ätherisch haucht, singt oder sich auch die Seele aus dem Leib schreit. Diese kathartischen und magnetisierenden Tracks sind eine wirkliche Alternative und avancierten nicht nur in Neo-Dark-Wave-Untergrund-Kreisen zu echten kleinen Hits.

In ihrem neuen Album „Careful“ geht es um Liebe und was sie einem geben kann: Angst und Freude, Zärtlichkeit und Schmerz. „Careful“ war ursprünglich als Warnung gedacht – Muller und Matthews fühlten sich, als würden sie ineinander verschwinden. Phasen den Destruktivität und Komplexität der Beziehung, aber auch familiäre Bindungen und ganz persönliche Kämpfe fließen auf dem neuen Album ineinander und spiegeln diese sehr persönlichen Auseinandersetzungen der beiden wider.

Als 2017 bei Matthews Mutter Demenz diagnostiziert wurde und sich die ersten Symptome bemerkbar machten, bekam „Careful“ noch eine ganz andere Bedeutung. Matthews Beziehung zu ihren Eltern war schon immer kompliziert. Ihr Vater starb als sie ein Teenager war und ihre Mutter war Alkoholikerin. Der Verlust des Vaters war abrupt und extrem, das ständige Gefühl und die Trauer darüber die Mutter zu verlieren, fühlte sich wie ein langsames, chronisches Leiden an. „Careful“ nimmt sich die Zeit, diese Traumata und den Impuls davor zu fliehen, zu untersuchen.

Geschrieben wurde hauptsächlich in Massachusetts, mit einer Handvoll Synthesizern und einem Laptop. Für Muller ist ein minimales Set-Up sehr bedeutend in diesem Prozess. Gemischt wurde in Italien mit Maurizio Baggio von La Distilleria Studio.

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