Editors: Violence

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Review: Editors – Violence

Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Editors seit ihrem 2005er Album „The Back Room“ einen kontinuierlichem Selbstfindungsprozess durchlaufen – das Quintett um Sänger Tom Smith hat es trotzdem nie geschafft, an den Erfolg des grandiosen Debüts anzuknüpfen. Und bei wem die Vorabveröffentlichungen des sechsten Albums „Violence“ Hoffnungen auf eine aufregende Neuausrichtung der Band weckten (zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Drone-Pinoier Blanck Mass aka Benjamin John Power, Gründungsmitglied der Fuck Buttons), der könnte wahrscheinlich enttäuscht sein: statt eines kohärenten und erkennbaren neuen Klangs scheint es, als ob alle möglichen Ideen an die Wand geworfen wurden, um zu sehen, was kleben bleibt. Einiges davon ist wirklich gut – der treibende Puls des Titeltracks, die stimmungsvolle erste Hälfte von „Counting Spooks“ und sogar die dreckigen Gitarrenklänge von „Magazine“ bieten einen Einblick in die klanglichen Möglichkeiten, die es zu erkunden gilt; aber diese Momente sind auf „Violence“ allzu flüchtig, und was bleibt, ist leider ziemlich uninspirierend.

Tracklist:

01. Cold
02. Hallelujah (So Low)
03. Violence
04. Darkness At The Door
05. Nothingness
06. Magazine
07. No Sound But The Wind
08. Counting Spooks
09. Belong

Editors: Violence
Vö: 09.03.2018 / PIAS, Rough Trade

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