Girls Names: Stains On Silence

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Review: Girls Names – Stains On Silence

„Stains On Silence“, das vierte Album des Belfaster Postpunks Girls Names (und das erste seit dem Abschied des Schlagzeugers und Gründungsmitgliedes Neil Brogan) wäre beinahe nicht veröffentlicht worden – finanzielle Strapazen, persönlichen Umwälzungen und eine Menge Zweifel forderten ihren Tribut, und so wurde ein fertiger Mix des Albums auf Eis gelegt, die Band machte eine Pause, um dann die Platte auseinanderzunehmen und fast von Grund an wieder neu aufzubauen. Das Ergebnis ist ein Album, das sich aus den Dingen geboren fühlt, die sie beinahe zerstört hätten, und als solches nicht einfach zu hören ist, denn die acht Songs auf „Stains On Silence“ sind eine beunruhigende Reise in eine alptraumhafte Landschaft. Bauhaus sind die ersten Einflüsse, die einem in den Sinn kommen, aber der Sound von Girls Names ist weicher und raffinierter, ohne den charakteristischen dunklen Schatten zu verlieren – die Stimme der Sängerin Cathal Cully (ein tiefer Bariton) ist der perfekte Inbegriff für die Anforderungen des Genres, ebenso wie die durchdringenden Synths, die Vintage-Drum-Machines und die gelegentlichen metallisch-industriellen Klänge, die den 80ern als ständiges Augenzwinkern dienen.

Tracklist:

01. 25
02. Haus Proud
03. The Process
04. The Impaled Mystique
05. Fragments Of a Portrait
06. A Moment And A Year
07. Stains On Silence
08. Karoline

Girls Names: Stains On Silence
Vö: 15.06.2018 / Tough Love Records

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