Laura Carbone: Empty Sea

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Review: Laura Carbone – Empty Sea

Der Titel des zweiten Albums „Empty Sea“ von Laura Carbone ist einem Märchen der Brüder Grimm entnommen: In „Die wahre Braut“ soll eine entführte Prinzessin einen See mit einem Löffel voller Löcher auslöffeln – und genauso fühlte sich die Wahlberlinerin, als sie nach ihrem 2015 erschienenen Debütalbum „Sirens“ plötzlich vor einem leeren Blatt Papier saß: „Es gab Momente, in denen ich wirklich an mir selbst gezweifelt habe, da ich mit einigen Blockaden zu kämpfen hatte.“ Erst der Rückzug nach Los Angeles förderte die Arbeit an „Empty Sea“: Herausgekommen sind neun beeindruckende Songs, die das Talent der Sängerin hervorheben, dunkle, emotional aufgeladene Musik zu kreieren – dabei besticht vor allem der Facettenreichtum auf „Empty Sea“, denn von lockeren Indierockhymnen über düstere Pop-Noir-Tracks hin zu krachigen Noise-Gitarren ist alles vertreten. Mit verantwortlich für die Eindringlichkeit des Albums dürfte auch die Produktion von Christian Bethge sein, in dessen RAMA-Tonstudio in Mannheim „Empty Sea“ entstanden ist, und der dem Album einen – im Vergleich zum Debütalbum von Carbone – „rauheren“ Klang mit auf den Weg gegeben hat.

Tracklist:

01. Grace
02. Cellophane Skin
03. The Empty Sea
04. Nightride
05. Old Leaves Shiver
06. Crisis
07. Tangerine Tree
08. Who’s Gonna Save You
09. Lullaby

Laura Carbone: Empty Sea
Vö: 01.06.2018 / Duchess Box Records

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