Motorama: Many Nights

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Review: Motorama – Many Nights

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album „Dialogues“ gehen Motorama auf „Many Nights“ nur bedingt neue Wege – und das ist auch gut so. Die Russen klingen im Vergleich zu früheren Plattem leichter, der doch immer große Joy-Division-Einschlag der frühen Aufnahmen ist längst nicht mehr so überdeutlich vorhanden, wird aber letztlich immer ein Erkennungsmerkmal von Motorama sein. Auf den zehn Tracks ihres fünften Album, das nach Aussage der Band von den Dichtern Arthur Rimbaud und Alexander Blok inspiriert wurde, experimentieren Motorama mit Elementen der afrikanischen und neuseeländischen Musikszene und wandeln träumerisch zwischen Postpunk und Indiepop – das Ergebnis ist ein homogenes Album voller packender Melodien, tanzender Basslines und Keyboard-Hooks.

Tracklist:

01. Second Part
02. Kissing The Ground
03. Homewards
04. Voice From The Choir
05. No More Time
06. This Night
07. He Will Disappear
08. You & The Others
09. Bering Island
10. Devoid Of Color

Motorama: Many Nights
Vö: 21.09.2018 / Talitres

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