Review: Opus Kink – The Sweet Goodbye

Mit „The Sweet Goodbye“ legen Opus Kink ein Debüt vor, das Postpunk, Jazz, Folk, Ska und düstere Cabaret-Elemente zu einem ebenso eigenwilligen wie mitreißenden Sound verbindet und dabei von der ersten bis zur letzten Minute vor Spielfreude, Tempo und überraschenden Einfällen lebt. Die Songs wechseln mühelos zwischen überschäumender Euphorie, schrägem Humor und melancholischen Momenten, während Bläser, treibende Rhythmen und unkonventionelle Arrangements dafür sorgen, dass das Album trotz seiner stilistischen Vielfalt jederzeit eine unverwechselbare Identität bewahrt. Auch wenn nicht jede Idee die gleiche Wirkung entfaltet und manche Stücke etwas kompakter hätten ausfallen können, überzeugt „The Sweet Goodbye“ vor allem durch seinen Mut, seine musikalische Eigenständigkeit und die seltene Fähigkeit, Chaos und Eingängigkeit zu einem faszinierenden Ganzen zu verbinden.

Tracklist

01. Come Over, Do Me Wrong
02. Will It Come For You?
03. I’m A Pretty Showboy
04. The Sweet Goodbye
05. Peckham Nocturne
06. I Have To Shine My Sunday Shoes
07. The Head Tree (Feat. The New Eves)
08. 448C (The Colour Of Love)
09. Crucify!
10. Oh, Irony

Opus Kink: The Sweet Goodbye
Vö: 31.07.2026 / So Recordings