Review: Pond – Terrestrials

Mit „Terrestrials“, dem am Freitag, 19. Juni, erschienenen elften Studioalbum, verdichten Pond ihren psychedelischen Kosmos zu einem direkteren, kantigeren Sound, der zwischen treibendem Indierock, Glam-Rock-Attitüde und schillernden Synthesizerflächen pendelt, ohne dabei die charakteristische Experimentierfreude der Australier aufzugeben. Songs wie „Skyworks“, „Casuarina“ oder „Two Hands“ verbinden eingängige Grooves mit gesellschaftlichen und ökologischen Themen, während die Band Fragen nach Umweltzerstörung, Gier und nationaler Identität in vielschichtige, oft düster gefärbte Klanglandschaften einbettet. Trotz eines bewusst reduzierten Ansatzes entfaltet „Terrestrials“ eine bemerkenswerte Energie und zeigt Pond als politische, wütende und zugleich hoffnungsvolle Formation, die zwischen Endzeitstimmung und Aufbruchswillen ihre vielleicht fokussierteste Arbeit der letzten Jahre vorlegt.

Tracklist

01. Skyworks
02. Casuarina
03. Through The Heather
04. Two Hands
05. Roebuck Plains
06. The Fatal Shore
07. Tourmaline
08. Terrestrials
09. Personal Hell
10. Nashville (I’m Dying)

Pond: Terrestrials
Vö: 19.06.2026 / Mangovision, Secretly Distribution