Review: Stone – Autonomy
Mit „Autonomy“ melden sich Stone zwei Jahre nach ihrem Debüt „Fear Life For A Lifetime“ mit einem deutlich lauteren, schärferen und selbstbewussteren Zweitwerk zurück, das von der ersten Sekunde an auf große Gesten, hymnische Refrains und die rohe Energie britischer Gitarrenmusik setzt und ihre Liverpooler Herkunft ebenso stolz wie unüberhörbar trägt. Songs wie „Autonomy“, „Monkey See Monkey Do“, „Stack Up The Reasons“, „Rockmount“ oder das eruptive „Never Again“ verbinden Britpop-Attitüde, Pop-Punk-Drive und kontrolliertes Chaos zu einem Sound, der klar für verschwitzte Clubs und mitgrölende Festivals geschrieben ist, während „Money (Hope Ain’t Gone)“ – den 2022er Hit der Bans, der nun endlich den Weg auf ein Album geschafft hat – den sozialen Frust einer Generation bündelt und in einen kämpferischen, chantartigen Protest verwandelt. Zwischen wuchtigen Ausbrüchen und den ruhigeren Momenten von „Autonomous“ und „Freezing“ entfaltet sich so ein dreizehn Tracks starkes Statement über künstlerische Selbstbestimmung, das den Druck der Industrie abschüttelt und Stone als Band zeigt, die ihre Identität neu behauptet und ihren Platz im britischen Indierock selbstbewusst einfordert.
Tracklist
01. Autonomy
02. Monkey See Monkey Do
03. Stack Up The Reasons
04. Rockmount
05. Never Again
06. Blackstripes
07. Money (Hope Ain’t Gone)
08. Moulin Rouge
09. Sweet Heroine
10. Picture
11. Truman
12. Autonomous
13. Freezing
Stone: Autonomy
Vö: 20.02.2026 / V2 Records
