Wet Leg veröffentlichen neues Video zu „Pokemon“ – surrealer Clip begleitet Single vom Album „Moisturizer“
Wet Leg melden sich mit einem Video zurück, das so wirkt, als hätte jemand einen Fiebertraum auf Super-8 gegossen: „Pokemon“ führt uns in eine Welt, in der Gefühle nicht linear verlaufen, sondern mäandern wie ein Synth-Arpeggio. Rhian Teasdale packt in dreieinhalb Minuten ein ganzes Emotionspanorama: Verliebtsein als Überdruckkammer, als zärtliche Überforderung, als komische Obsession.
Dass das Video ausgerechnet eine Beziehung zu einem gigantischen Ei erzählt – gespielt wird die Protagonistin von Alice Longyu Gao – passt perfekt in das wachsende surrealistische Archiv der Band. Regisseur Elliott Arndt, sonst mit Faux Real unterwegs, inszeniert das Ganze wie einen schiefen Reality-Check: Was, wenn Intimität zugleich Rätsel, Trost und völlige Überforderung ist? Nach ihren Grammy-Nominierungen zeigt Wet Leg hier vor allem eines: Sie bleiben Meisterinnen des charmant Abseitigen.
Der Track stammt aus ihrem im Juli erschienenen zweiten Album „Moisturizer“, das mit mehreren Grammy-Nominierungen bereits für Furore sorgte. Während „Moisturizer“ ein ganzes Kaleidoskop moderner Liebesgefühle ausbreitet – von himmelhoch jauchzend bis völlig überfordert – bündelt „Pokemon“ diese Emotionen in dreieinhalb intensiven Minuten. Rhian Teasdale pendelt darin zwischen hingebungsvoller Euphorie, Ratlosigkeit und einem leicht absurden Überschwang, der die Band längst unverwechselbar macht.
Tracklist
01. CPR
02. Liquidize
03. Catch These Fists
04. Davina McCall
05. Jennifer’s Body
06. Mangetout
07. Pond Song
08. Pokemon
09. Pillow Talk
10. Don’t Speak
11. 11:21
12. U And Me At Home
Wet Leg: Moisturizer
Vö: 11.07.2025 / Domino
