Ain’t: Oar

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Ain’t veröffentlichen ihre Debütsingle „Oar“

Ain’t haben ihre Debütsingle „Oar“ veröffentlicht. Die fünfköpfige Londoner Band vereint dabei die obskuren Seiten von 90er-Indierock, Postpunk und Shoegaze von beiden Seiten des Atlantiks und bewegen sich gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen Nostalgie und Einfallsreichtum.

Bestehend aus George Ellerby (Gitarre/Vocals), Ed Randall (Gitarre), Hanna Baker Darch (Vocals), Chapman Ho (Bassgitarre) und Joe Lockstone (Schlagzeug), durchdringt Schaffensdrang von Ain’t mit Dringlichkeit und Kraft. Ain’t bauen ihre Lieder wie Jahreszeiten auf. Sie huldigen sowohl der Ruhe als auch dem Sturm und bieten eine Mischung aus introspektiver Fülle und gemeinschaftlicher Klarheit. Es gibt hier eine direkte Katharsis, wie ein klanglicher Seufzer, der Ain’t als eine lebendige und grenzenlose Kraft kennzeichnet.

„Oar“ meditiert über die schwirrende Frustration, die aus dem Verlust des Vertrauens in die Verantwortlichen entsteht. Aufgenommen mit Oli Barton Wood (Porridge Radio, Shame, The Big Moon), schwankt der Gesang von Darch zwischen einer düsteren, sardonischen Träumerei und einer spitzen Welle, die sowohl den Selbstschutz der Apathie als auch eine immer wieder aufkeimende, eruptive Wut einfängt. Das Line-up der Band erzeugt einen finsteren Klang, der ein glühendes Brummen an der Grenze zwischen industriellem Lärm und einer üppigen Slow-Pop-Traumlandschaft erzeugt.

Über die Single sagt die Band: „Oar“ wurde ursprünglich von George während der Pandemie geschrieben und war von dem mangelnden Vertrauen der Verantwortlichen getrieben. Nachdem Hanna der Band beigetreten war, interpretierte sie den Text neu und ließ sich dabei von der Legende von Llys Helig inspirieren, wobei sie Bilder aus dem mittelalterlichen Wales mit dem Thema der unwiederbringlichen Katastrophe verband.

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