Fresh Pop: Vonheim

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Vonheim: Angenehm melancholischer Indierock aus Norwegen

Was passiert, wenn eine handvoll Typen mit vollkommen unterschiedlichen musikalischen Hintergründen, die aber durch gemeinsame Hingabe, Überzeugung und den unbedingten Willen der Zusammenarbeit miteinander verbunden sind, in einem Studio zusammenfinden, um dort einem einzigen Konzept zu folgen – dem der anarchistisch anmutenden Konzeptlosigkeit?

Im Falle der Norweger Vonheim führte dies zu einem für alle Beteiligten außergewöhnlich kreativen und grenzüberschreitenden Prozess des Musizierens, der in das zweite Album „In The Deep“ mündete, das Anfang Mai erscheinen wird.

Sänger Erlend Vesteraas, Gitarrist Ståle Gilberg, Bassist Kjetil Gilberg, Schlagzeuger Lars Even Tørresen und Keyboarder Arne Aasland pendeln zwischen subtilem Indie- und progressiv angehauchten Alternative Rock – und haben eine mit dem angenehm melancholischen Track „Westcoast“ einen weiteren Vorgeschmack aus ihrem zweiten Album „In The Deep“ veröffentlicht. Die neue Single beschreibt die Band wie folgt: „The story takes place in the westcoast of Norway, where the nature is rough, spectacular and cloudy. But the sun is never far away. And sometimes, that’s just how life is.“

Diese Stimmung reflektiert „Westcoast“ auch musikalisch: Das getragene Lied verbreitet eine besinnliche und angenehme Melancholie, verfügt zugleich aber auch über eine tröstende Wärme. Auch das Video besitzt ähnliche Qualitäten: Darin ist die Band bei einer Performance im Rahmen eines beschaulichen Familientreffens in ihrer norwegischen Heimat zu sehen, deren landschaftliche Schönheit in einigen Drohnenflügen aufgefangen wurde.

Zuvor haben Vonheim bereits die Single „Moving On“ aus dem kommenden Album veröffentlicht – ein Stück, das mit seinem klaren Gitarrenarpeggio, verträumt dahinshuffelnden Schlagzeug und dem melancholischen Gesang angenehme Erinnerungen an Großtaten von Radiohead weckt, ohne in irgendeiner Form den Verdacht eines Plagiats aufkommen zu lassen.

Und auch den Titeltrack des Albums gibt es bereits zu hören: Zu „In The Deep“ existiert ein Musikvideo, das auch auf einem Kurzfilmfestival für Furore sorgen könnte. Mit seinem spannungsgeladenen Wechselspiel aus Licht, Farbe und Schatten, der Liebe für Details und seiner melancholisch-mysteriösen Stimmung ist der Clip nicht nur ein kleines visuelles Kunstwerk – sondern harmoniert auch vorzüglich mit dem Song, den es untermalt.

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