J Mascis: Elastic Days

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Review: J Mascis – Elastic Days

Wer die beiden Vorgänger mochte, wird auch das neue Album lieben: Mit „Elastic Days“ unterstreicht der mittlerweile in seinen Fünfzigern angekommene J Mascis seinen unbestrittenen Einfluss auf eine Generation von Rockmusik – das Album ist einmal mehr eine melancholische, manchmal auch sentimentale Rückschau geworden: Mascis sinniert, philosophiert, träumt, hadert. Die meisten Tracks auf „Elastic Days“ sind auf starken akustischen Fundamenten aufgebaut, die Leads und Percussions unterschiedlicher Intensität einweben und gelegentlich mit zusätzlichen Instrumenten versehen – die Songs sind auch Mascis bisher farbenfroheste Gesangseinlagen, da er mit abenteuerlicheren Melodien und falsettoorientierten Hooks spielt, wie zum Beispiel bei „Picking Out The Seeds“. Was dem Album fehlt, ist eine gewisse Vielfalt: Mascis hält sich weitgehend an die gleiche Formel und bricht nur sehr subtil die Hörgewohnheiten auf – das sei dem Altmeister aber schnell verziehen, spätestens wenn nach einer Minute Albumspielzeit eines seiner stilbildenden Gitarrensolis einsetzt.

Tracklist:

01. See You At The Movies
02. Web So Dense
03. I Went Dust
04. Sky Is All We Had
05. Picking Out The Seeds
06. Give It Off
07. Drop Me
08. Cut Stranger
09. Elastic Days
10. Sometimes
11. Wanted You Around
12. Everything She Said

J Mascis: Elastic Days
Vö: 09.11.2018 / Sub Pop

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